Max Frisch, Friedich Duerrenmatt: Briefwechsel

Eigentlich hatte ich ueberhaupt keine Ahnung, dass Frisch un Duerrenmatt bekannt waren. Ok, es ist ja kein grosses Wunder - die Schweiz hatte nur zwei ganz grosse Schriftsteller im 20-ten Jahrhundert und sie waren ja auch Menschen derselben Epoche. Obwohl ich eher naeher zu Duerrenmatts als zu Frisch`s Werken stehe, muss ich sagen, dass aus diesem Briefwechsel es ganz klar folgt, dass Frisch ein sympatischer Typ als F.D. gewesen ist. Wenn man ihre Freundschaft als das Sujet des Buches beschreiben kann, dann beginnt alles mit einem Brief von Frisch zu Duerrenmatt, in dem der damals schon beruehmte Schriftsteller seinen juengeren Kollegen fuer sein erstes Werk lobt, der Duerrenmatt ist natuerlich froh darueber und sie werden Freunde. Spaeter geht es aber mit der Freundschaft immer schlechter, da sie einander zu kritisieren beginnen und Duerrenmatt schreibt auch in der Presse toedliche Kritik von Frisches Werken. Frisch fand das nicht toll und ausserte auch seine eigene Meinung. Am Ende sprachen sie miteinander nicht mehr und schrieben auch keine Briefe und starben fast gleichzeitig. So geht es.
2006-09-13
7.0
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