Abschied von Sidonie

Erich Hackl ist ein ganz grausamer Schriftsteller, seine Werke (wenigstens die zwei, die ich gelesen habe), handeln nur von der Nazizeit und erhalten ganz viel grausames. "Abschied von Sidonie" ist wenigstens in einem Aspekt relativ ungewoehlich - Sidonie ist ein Zigeunermaedchen und keine Juedin. Ich weiss nicht so richtig, warum man ganz selten von den Zigeunern, die durch das nazi-Regime ermordert wurden, spricht, aber hier tut Erich Hackl es. Sidonie wird von ihrer Mutter neben einem Krankenhaus verlassen in 1933 und sie wird bei einer Deutscher (Oesterreichischer) Familie erzogen, sie hat kein gutes Kopf, aber ist ein freundliches un braves Maedchen, dass viele im Dorf moegen, obwohl sie ziemlich dunkel in Haut ist. Dennoch, wenn das zweite Weltkrieg losgeht und auch Oesterreich daran teil nehmen muss, muss Sidonie ihre Fosterfamilie (ok, ich weiss, dass es "foster parents" nur in Englisch gibt, es ist mir aber egal) und so gibt es Abschied von Sidonie und nur spaeter lernen ihre "Eltern" kennen, dass ihr Leben in Auschwitz beendet hat.
2006-09-17
7.0
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