Four Seasons of Love

Schade, dass Antonio Vivaldi so jung starb und es nicht erleben konnte, wie Donna Summer seine Idee über vier Jahreszeiten verbesserte. Wenn der Italiener wenigstens für 300 Jahre langer gelebt hätte, könnte er dann ruhig sterben - sein Werk lag in guten Händen.
Ehrlich aber hatte Vivaldi nicht vieles mit diesem Album zu tun. Es ist ein Disko Konzept-Album. Ich finde es persönlich ganz verwirrt - Disko mit einem Sinn. Natürlich, gibts da nichts besonders tiefes, aber pur theoretisch ist diese Platte den Werken von King Crimson oder Yes ähnlich. Da ich kein großer Disk-Fan bin, kann ich eigentlich nichts positives über dieses Werk schreiben, und es ist ja kein Wunder - Disko ist keine Musik, die du zu Hause hören kannst. Du musst deine Disko Klamotten anziehen und wie ein richtiger Disko Stu zu dieser Musik tanzen, außerseits des Tanzplatzes sollte kein normaler Mensch je so was hören. Natürlich, ich würde solche Musik gar nie hören, da ich nicht tanze und nicht auf solche Scheiße stehe, jedoch wenn es über Disko geht, behaupten die meissten, daß Donna da eine Königin ist. Und das ist ja kein Wunder - wer hat vor ihr in einem 20 Minuten Lied mehr als 1 Orgasmus per Minute simuliert (den Rekord hält sie mit dem Lied "Love to Love you baby"). Auf dieser Platte gibt es leider keine besondere Ergebnisse, was OPM (orgasms per minute) bezieht, jedoch die Musik ist voll von sexueller Energie. Ich kann mich wiederholen, daß ich so was gar nicht mag und lieber nichts als Disko hören würde, aber daß bedeutet ja nicht, daß es schlechte Disko Musik ist. Besonders gute vielleicht auch nicht - die Bee Gees hatten bestimmt ganz viele wirklich gute Disko Lieder, dies ist klar kein Extra-Klasse Album, jedoch wenn du überhaupt Donna Summer nett findest, kann sein, daß auch diese Platte für dich gut sein wird.
2008-03-31
6.0
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